{"id":15,"date":"2014-09-20T11:20:27","date_gmt":"2014-09-20T11:20:27","guid":{"rendered":"http:\/\/familie-ibing.de\/?page_id=15"},"modified":"2015-02-18T20:08:25","modified_gmt":"2015-02-18T20:08:25","slug":"der-hof-am-prill-im-kirchspiel-wengern","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/familie-ibing.de\/?page_id=15","title":{"rendered":"Der Hof am Prill im Kirchspiel Wengern"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Viele der heimischen H\u00f6fe wurden im Jahre 1486 in der Steuerliste zur Erhebung der ersten allgemeinen m\u00e4rkischen Landsteuer erw\u00e4hnt. Dies war bei dem Hof am Prill nicht der Fall.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Hof am Prill wird 1645 folgenderweise erw\u00e4hnt:<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Prill hat einen Pfachtkotten unter, in\u00df Gericht Schwelm geh\u00f6rig. Das Hau\u00df und Gebeu verfallen und 9 Jahr w\u00fcste gelegen. Hat dritte halb Mlr. Landts, ein Schweinsrecht, H\u00f6fgen und G\u00e4rtgen.<\/em><\/p>\n<ol style=\"text-align: justify;\" start=\"2\">\n<li><em> Hat ein Weib bey sich inne, derab einen Ggl. bekohme. Sey ein Taglohner und hab ein Kindt.<\/em><\/li>\n<li><em> Habe eine Khu und ein K\u00e4lbgen von Jahr ad \u2013 9 \u00bc Rt.<\/em><\/li>\n<li><em> Habe ein Khubeest auf den Mist genohmen.<\/em><\/li>\n<li><em> Roggen geseet, 2 V.<\/em><\/li>\n<li><em> Habern 3 Schep.<\/em><\/li>\n<li><em><em> Leins. 1 V.<\/em><\/em><br \/>\n<hr \/>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kotten am Prill geh\u00f6rte wohl schon zu jener Zeit zum Schultenhof Leveringhausen in Hiddinghausen im Gericht Schwelm, leider gibt es aber keine Lehnurkunden mehr. 1755 wird Herr Peter Leifringhaus als Eigent\u00fcmer und Johann Peter Ibing als P\u00e4chter genannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man den obigen Angaben folgt, das der Hof am Prill erst nach neun Jahren wieder um 1645 bewirtschaftet wurde, k\u00f6nnte es durchaus m\u00f6glich sein, da\u00df Henrich Ibing den Hof \u00fcbernommen hat, nachdem er kurz zuvor geheiratet hatte. F\u00fcr diese \u00dcbernahme-Theorie sprechen mehrere Tatsachen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Aufnahme anl\u00e4sslich des Steuerstreits 1645 wird nur ein Kind erw\u00e4hnt. Dies spricht f\u00fcr die erst kurz zuvor geschehene \u00dcbernahme des Hofes nach einer Hochzeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1677 heiratete in Hattingen Johan Ibing, Sohn des Henrich Ibing aus Oberwengern. Wengern und Esborn zusammen werden in der Mitte des 17. Jahrhunderts noch nicht so viele Einwohner gehabt haben, da\u00df es zwei Henrich Ibings gab, die auch noch zuf\u00e4llig gleichaltrig waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1686 heiratete laut dem Wengeraner Kirchenbuch Catharina Prill den Hans Hendrich Fla\u00dfdyck aus dem Kirchspiel Schwelm. Im Schwelmer Kirchenbuch wird bei der Traueintragung ihr Name mit Catharina Ibing angegeben. Nur ein Zufall?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1697 heiratet laut dem Wengeraner Kirchenbuch Albert Prill die Catharina Ostermann. Auch hier wurde sein Name in den Wengeraner Kirchenb\u00fcchern mit Prill angegeben, in dem Lehnvertrag mit dem Stift zu Gevelsberg \u00fcber das Ostergut allerdings, da\u00df er aufgrund dieser Hochzeit von seinem Schwiegervater Diedrich Ostermann \u00fcbernahm, wurde er Albrecht Ibing genannt. Wieder nur ein Zufall?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man bedenkt, wie oft in anderen Kirchenb\u00fcchern und Dokumenten au\u00dferhalb des Kirchspiels Wengern der Familienname noch mit Ibing angegeben wurde, kann man davon ausgehen, da\u00df die Familie Prill noch nicht sehr lange vom eigentlichen Ibingschen Hof abgewandert sein konnte, so da\u00df man zu dem Schlu\u00df kommen mu\u00df, da\u00df der Hof am Prill ab Mitte des 17. Jahrhunderts von der Familie Ibing \u00fcbernommen und bewirtschaftet wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahre 1727 heiratete Johann Peter Ibing, Sohn des Peter Ibing und der Anna Maria Haffeske Anna Margaretha Prill, Tochter des Albert Prill und der Anna H\u00fclsmann auf dem Prillschen Hof ein. Anna Margaretha Prill war eine Urenkelin des ersten Ibing auf diesem Hofe. Sie bewirtschafteten den Hof sp\u00e4ter weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele der heimischen H\u00f6fe wurden im Jahre 1486 in der Steuerliste zur Erhebung der ersten allgemeinen m\u00e4rkischen Landsteuer erw\u00e4hnt. Dies war bei dem Hof am Prill nicht der Fall. Der Hof am Prill wird 1645 folgenderweise erw\u00e4hnt: Prill hat einen Pfachtkotten unter, in\u00df Gericht Schwelm geh\u00f6rig. 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