{"id":10,"date":"2014-09-20T11:13:30","date_gmt":"2014-09-20T11:13:30","guid":{"rendered":"http:\/\/familie-ibing.de\/?page_id=10"},"modified":"2015-02-18T19:57:38","modified_gmt":"2015-02-18T19:57:38","slug":"die-herkunft-des-namens-ibing","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/familie-ibing.de\/?page_id=10","title":{"rendered":"Die Herkunft des Namens Ibing"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Name Ibing mit seiner Endung -ing weist auf die patronymische Bildung des Namens hin. Ibing, patronymisch f\u00fcr S\u00f6hne und Nachkommen eines Ibe, Iben oder Ibo, ist s\u00e4chsisch-friesischer Herkunft. Ibe, Iben und Ibo stehen in der Be\u00addeutung althochdeutsch iwa, germanisch ihwo \u201eEibe, Eibenbaum\u201c, mittelhoch\u00addeutsch iwe, eine fr\u00fcher wesentlich weiter verbreitete Nadelholzart der Familie Taxazeen. Im Westf\u00e4lischen wurde im Mittelalter die Endung -ing zur Bildung von Hofnamen verwendet. Viele Familiennamen sind wiederum aus Hofnamen ent\u00adstanden, weil der Hofname auch auf die den Hof bewirtschaftenden Bauern \u00fcberging.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcber die urspr\u00fcngliche Herkunft der Familie Ibing ist viel vermutet worden. So wird von verschiedenen Seiten darauf hingewiesen, da\u00df es in Belgien im f\u00fcrstli\u00adchen Zipfel des Landes, der zum deutschen Sprachgebiet geh\u00f6rt, bei Arlon einen Ort Aubange gebe, der im Volksmunde Ibing hei\u00dfe. W\u00e4hrend des zweiten Welt\u00adkrieges wurde dieser Ortsname mit \u201eIbingen\u201c verdeutscht. Ob dieser Ort mit der Herkunft unserer Familie etwas zu tun hat, ist zweifelhaft. Wenn etwa die Ibings urspr\u00fcnglich dorther gekommen sein sollten, dann m\u00fc\u00dfte dies sicher schon im fr\u00fc\u00adhen Mittelalter geschehen sein und wird sich heute kaum noch nachweisen las\u00adsen. Denn sicher steht fest, da\u00df die Ibings bereits viele Jahrhunderte in Esborn auf dem Ibingshofe sa\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt bzw. gab den Hofnamen Ibing in Westfalen \u00f6fter, so etwa in Roxel bei M\u00fcnster (sp\u00e4ter Ibeman genannt) und bei Ahaus und Vreden im M\u00fcnsterland nahe der niederl\u00e4ndischen Grenze.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Interessant sind auch Erw\u00e4hnungen von einem dominus (=Herrn) Jacob Ybing 1266 in Hamburg, von Godefridus (Godeke) Ybingh, Ratmann 1318, gestorben 1338, von Nicolaus Ybing, Ratmann 1344 und gestorben 1350, und von einem Herrn Hinrich (Hinricus, Heine) Ybing, welcher 1381 sogar B\u00fcrgermeister von Hamburg war und um 1390 verstarb, und von stirps de Ybinge, 1351 B\u00fcrger zu L\u00fcneburg. Von Heine Ybing existiert ein Testament vom 11. September 1390. Es liegt allerdings fern, hier eine Abstammung vom Ibingschen Hof geschweige denn eine Verwandtschaft mit unseren Ibings zu vermuten. Der Hamburger Historiker Heinrich Reincke vermutet in seinem Aufsatz \u201eDas st\u00e4dtebauliche Wesen und Werden Hamburgs bis zum Ausgang der Hansezeit\u201c eine friesische Herkunft: \u201eUnter den \u00e4ltesten urkundlich fa\u00dfbaren Namen gr\u00f6\u00dferer Grundbesitzer &#8230; fallen ein paar friesische Bezeichnungen auf: neben den Gr\u00fcnderfamilien &#8230; erscheinen Namen wie de Stoveren (Stavoren), de Geveren (Jever), Ybenga, de Arnheym. Ein Zuschu\u00df flandrischen und friesischen Blutes kann wohl als sicher gelten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Name Ibing mit seiner Endung -ing weist auf die patronymische Bildung des Namens hin. Ibing, patronymisch f\u00fcr S\u00f6hne und Nachkommen eines Ibe, Iben oder Ibo, ist s\u00e4chsisch-friesischer Herkunft. Ibe, Iben und Ibo stehen in der Be\u00addeutung althochdeutsch iwa, germanisch ihwo \u201eEibe, Eibenbaum\u201c, mittelhoch\u00addeutsch iwe, eine fr\u00fcher wesentlich weiter verbreitete Nadelholzart der Familie Taxazeen. 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